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Bußgeld

Was kostet der ausgespuckte Kaugummi?

2.05.2019

Rechtsfrage des Tages:

Ausgespuckte Kaugummis verschmutzen nicht nur Straßen und Gehwege. Unterm Schuh sind sie besonders ärgerlich. In vielen Städten drohen jetzt saftige Bußgelder. Was ändert sich?

Antwort:

Zigarettenkippen, Kronkorken, Kaugummis und anderer Müll verunzieren viele Städte. Und wer schon einmal versucht hat, einen frischen Kaugummi von seiner Schuhsohle zu kratzen, weiß wie ekelerregend das sein kann. Vielerorts gilt für solche Müllsünden bereits ein Bußgeld. In einigen Städten müssen Sie künftig mit einer deutlichen Verschärfung rechnen.

Kostete die weggeworfene Zigarette oder der ausgespuckte Kaugummi in Baden-Württemberg bisher ein Bußgeld von 10 bis 20 Euro, werden Umweltverschmutzer jetzt mit bis zu 250 Euro zur Kasse gebeten. In Mannheim kostet eine wild entsorgte Zigarettenkippe beispielsweise 75 Euro. Für liegen gelassenen Hundekot müssen Tierhalter zwischen 100 und 250 Euro berappen. Und auch der achtlos ausgespuckte Kaufgummi kann bis zu 250 Euro kosten. In anderen Städten sind die Bußgelder zwar teilweise etwas niedriger, Müllsündern wird aber zum Beispiel in Stuttgart durch schärfere Kontrollen zu Leibe gerückt.

Auch in weiteren Bundesländern sind schärfere Regelungen geplant. So dürfte auch das bisher recht niedrige Bußgeld von 10 Euro für einen ausgespuckten Kaugummi in Hannover demnächst deutlich erhöht werden. Letztlich sollten Sie aber schon aus Gründen der gegenseitigen Rücksichtnahme, des Umweltschutzes und der Sauberkeit unserer Städte auf die überall zu findenden Mülleimer zurückgreifen.

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